In den drei Wahlkreisen des Kreises Schleswig-Flensburg stehen nun die Kandidatinnen und Kandidaten für die kommende Landtagswahl fest.
Bereits am 10. April 2026 wurde im Wahlkreis 6 (Ditmarschen- Schleswig) Dörte Fouquet (OV Borgwedel) von den Mitgliedern der Kreisverbände Schleswig-Flensburg und Dithmarschen einstimmig zur Kandidatin gewählt – ein starkes Signal der Geschlossenheit. Einen ausführlichen Bericht von Peter Thomsen findet ihr unten.
Am 25. April 2026 fand in Satrup die Wahlkreiskonferenz für die Wahlkreise 4 ( Flensburg- Land) und 5 (Schleswig) statt. Im Wahlkreis 4 traten Malek Mücher (OV Mittelangeln) und Henning Jürgensen (OV Geltinger Bucht) gegeneinander an. Die Mitglieder entschieden sich hier für Henning Jürgensen als Kandidaten.
Im Wahlkreis 5 trat die langjährige Landtagsabgeordnete Birte Pauls (OV Schleswig) erneut an und wurde mit großer Mehrheit bestätigt – ein klares Zeichen für Vertrauen und Kontinuität.
Im Anschluss an die Wahlkreiskonferenz fand die Delegiertenwahl zur Landesdelegiertenkonferenz statt.Unser Ortsverein ist dabei mit Klaus-Peter Herrig, als einem von insgesamt 15 Delegierten, vertreten.
Mit diesen Entscheidungen ist ein wichtiger Schritt für die kommende Landtagswahl getan – geschlossen, entschlossen und bereit für die kommenden Herausforderungen.Bericht von Peter Thomsen
Dörte Fouquet wurde in Erfde auf der Wahlkreiskonferenz der SPD einstimmig zur Landtags-Wahlkreiskandidatin gewählt
Erfde: Die kommenden Landtagswahlen, die am 18. April 2027 in Schleswig-Holstein anstehen, beschäftigten die SPD-Mitglieder aus dem Wahlkreis 6 Dithmarschen-Schleswig. Aus den Ämtern Arensharde, Kropp-Stapelholm, Eider, Heider Umland und Stadt Heide fanden sich in Erfde 29 Mitglieder ein, um eine SPD-Wahlkreiskandidatin zu wählen. Sie erhielt auch alle Stimmen.
Einzige Kandidatin ist Prof. Dr. Dörte Fouquet aus Borgwedel gewesen. Die 68-Jährige ist Rechtsanwältin in Hamburg und Brüssel mit Fokus auf erneuerbare Energien und europäische Energiepolitik. In ihren Ausführungen stellte sie ihre Schwerpunkte vor: „Politik ist für mich kein abstraktes Verwaltungsprojekt, sondern immer eine Frage, um mit Verantwortung für Menschen vor Ort da zu sein.“ Sie möchte diese Transformation „sozial, wirtschaftlich und ökologisch ausgewogen gestalten“. Dieses gelingt nur „mit guten tariflich gesicherten Arbeitsplätzen, fairer Beteiligung von Kommunen und Bürgerenergie“. In diesem Zusammenhang kritisierte sie an Beispielen, dass aktuell vieles durch machtvolle Lobby-Interessen gesteuert werde und daraus eine soziale Schieflage entstehe. Auf den Wahlkreis eingehend, erwähnte sie die großen Zukunftschancen. Hier ist man bundesweit Vorreiter in der Energiewende und somit attraktiv für Firmen, zum Beispiel angedachte KI-Rechenzentren und Batteriespeicher.
Bewusst ist allen Versammlungsteilnehmern, dass der Wahlkreis 6 „als starke CDU-Hochburg“ gilt. Als Antwort darauf, betonte Fouquet, dass man mit besseren Ideen und sozialer Verantwortung überzeugen müsse. „Dieser Wahlkreis hat einfach mehr verdient als zurzeit gemacht wird“, so die Kandidatin.
Einig waren sich alle Versammlungsteilnehmer, dass man trotz aktueller krisenbelastender Umstände motiviert in den Landtagswahlkampf zu gehen hat. „Wir müssen einfach mehr auf die Menschen zugehen und sie mit Wertschätzung bedenken“, ergänzte dazu Franziska Brzezicha, die SPD-Kreisvorsitzende Schleswig-Flensburg. Klaus-Peter Herrig aus Kropp regte an, über gute kommunalpolitische Arbeit die SPD voranzubringen. Jörg Zimmermann, Erfdes SPD-Ortsvereinsvorsitzender, brachte als positives Beispiel hervor, dass man gezielt mehr Wert auf den Frauenanteil in der Politik achten müsse. „In unserer SPD-Fraktion in Erfde haben wir einen Frauenanteil von 67 Prozent und fahren gut damit“, so Zimmermann. Heides SPD-Bürgermeister Oliver Schmidt-Gutzat appellierte daran, den „steinigen vor uns liegenden Weg mit positiven Schritten zu begehen“. Er brachte es auf den Punkt: „Die jetzige Regierung hat fertig regiert, wir benötigen optimistische Ansätze zur Veränderng.“




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