Bericht aus Kropp

Bericht aus Kropp

Anfang Juni war es endlich soweit und die Verwaltung konnte aus den Provisorien ins neue Rathaus umziehen. Am 06. Juni 2019 fand der Festakt zur Eröffnung mit zahlreichen geladenen Gästen statt. Auch, wenn er leider nur gute Worte mitbrachte, haben wir uns über den Besuch von Innenminister Hans-Joachim Grote gefreut. Er war selbst viele Jahre Bürgermeister in Norderstedt und kennt somit die Arbeit der Kommunalverwaltung sehr gut.

TSV Treff bei der Eröffnung des Rathauses – Ex Bürgermeister Jürgen Kistner und Arne Mumm mit unserem Freund von der CDU Lars Underberg – der auch das Foto netterweise bereitgestellt hat

Die Gemeindevertretung ist froh, den Mitarbeitern der Verwaltung ein ordentliches Haus für ihre tägliche Arbeit zur Verfügung gestellt zu haben. Die Außenanlagen sind mittlerweile auch fast fertig.

Am 14. September bekommt die Kropper Bevölkerung bei einem Tag der offenen Tür Gelegenheit sich das neue Rathaus selbst anzuschauen.

Beschlüsse wurden im neuen Rathaus ebenfalls schon auf den Weg gebracht.

Im Sportausschuss wurde der Neubau eines Planschbeckens im Geestlandbad beschlossen. Die Kosten werden zur Hälfte durch Zuschüsse aus einem Programm der Landesregierung getragen. Die Baumaßnahmen sollen so ablaufen, dass das neue Becken zu Beginn der nächsten Schwimmsaison fertiggestellt ist.

Erste Sitzung im neuen Rathaus – Hauptausschuss vom 12.06.19

Durch Verhandlungen mit der Landesregierung ist es gelungen das Gebiet der Städtebauförderung zu erweitern. Die Bahnhofstraße, Am Bahnhof, das Geestlandstadion sowie die Stettiner Straße gehören jetzt ebenfalls zu dem Gebiet, das für Fördermaßnahmen in Betracht kommt.

Aufgrund einer Idee, die von der SPD Fraktion auf einer Klausurtagung erarbeitet wurde, hat sich der Umwelt- und Planungsausschuss mit dem Einsatz von Glyphosat auf gemeindeeigenen Flächen beschäftigt. Der Bauhof der Gemeinde verwendet Glyphosat bereits seit einigen Jahren schon nicht mehr. Nunmehr soll auch für Pachtflächen, die die Gemeinde Landwirten zur Verfügung stellt, der Einsatz von Glyphosat ausgeschlossen werden.

Ebenfalls als Ergebnis der Klausurtagung wurde die Verwaltung beauftragt die Kosten für den Neubau des Fahrradweges zum Geestlandbad zu ermitteln. Der Radweg wird in der Freibadsaison sehr stark genutzt und ist nicht mehr im besten Zustand. Im Rahmen der Haushaltsberatungen wird die Gemeindevertretung darüber entscheiden, ob der Radweg neu angelegt wird.

Das Richtfest für die Kindertagesstätte des ADS – Grenzfriedensbundes wurde Ende Juni begangen. Die zukünftige Leiterin der Kita war zugegen. Das Bauprojekt ist im Plan und wird hoffentlich bis Ende des Jahres fertig sein.

Richtspruch für die neue Kita

Am letzten Juni Wochenende war eine Delegation der Kropper Gemeindevertretung in unserer polnischen Partnergemeinde Orzysz zu Besuch. Neben dem Bürgervorsteher und Heiko Fricke von der AWK nahmen Jürgen Selck und Arne Mumm von der SPD an der Reise teil. Die Fahrt war lang – doch auch schön. Klaus Lorenzen übernahm die Navigation auf der Hintour. So konnten wir die Marienburg im heutigen Malbork anschauen.

Die Marienburg

Am ersten Besuchstag stand zunächst ein gemeinsames Mittagessen mit allen Delegationen auf dem Programm. Anschließend ging es zur Eröffnung des neuen Rathauses mit anschließender Heiliger Messe.

Das neue Rathaus von Oryzsz im ehemaligen Hotel Masur

Bei der späteren Eröffnung der Orzysz Tage überbrachte Jürgen Selck als stellvertretender Bürgermeister die Grußworte der Gemeinde Kropp.

Jürgen Selck mit unser lieben Übersetzerin Jola

Beim abendlichen Galadinner tauschten alle Delegationen Gastgeschenke aus.

Der zweite Besuchstag startete mit dem Besuch eines Folklore Festivals. Hier gab es auch den einen oder anderen schrägen Ton zu hören. Den Nachmittag verbrachten wir gemeinsam an einem See, wo die Möglichkeit bestand zu segeln.

Segeltörn auf dem Oryzsz See

Zum Abschluss wurde mit allen Delegationen gemeinsam im Tagungshotel gegrillt.

Für mich war diese Reise sehr schön. Da kann man auch mal Urlaub machen. Ein Gebiet, dass leider sehr weit weg ist – 12 bis 15 Stunden Fahrt je nachdem wer die Navigation übernimmt. Ob wir als einzige Gemeindevertreter “aus dem Westen” dazu passen, sehe ich eher kritisch. Die Sprachbarriere ist schon sehr groß. Zumal alle anderen aus dem slawischen Raum stammen.

Arne Mumm

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